Newsletter 05/07

Liebe Leserin,
lieber Leser,
in unserem letzten Newsletter 03/06 berichteten wir von der Messe "b2d - Business to Dialog" und präsentierten Ihnen neue Management-Ansätze und Methoden zur Personalauswahl.

Heute nun möchten wir Ihnen das 2. Thema der Messe "Durchsetzungsstarke Führung und Teamarbeit - wie lässt sich das vereinbaren?" vorstellen .

Sie wollen mehr über SynerGain wissen? Dann schauen Sie einfach auf unsere Internet-Seite www.synergain.com.

Mit freundlichen Grüßen
Uwe Henke
Geschäftsführender Gesellschafter

Durchsetzungsstarke Führung und Teamarbeit - wie lässt sich das vereinbaren?

„Wege und Werkzeuge für Hochleistungsstrukturen im Unternehmen“ – dieses Thema präsentierte Uwe Henke auf der Dialogmesse „b2d“ so anschaulich, dass viele Zuhörer sich unwillkürlich fragten, ob sich solche Strukturen auch in ihrem Unternehmen verwirklichen lassen. Der Referent ging gezielt auf die Frage ein, ob durchsetzungsstarke Führung einerseits und Teamarbeit andererseits ein Widerspruch oder ein unbedingtes Muss sind. Sein Fazit: Durchsetzungsstarke Führung und Teamarbeit müssen sich ergänzen, um optimale Ergebnisse zu erzielen.

„Das gemeinsame Ziel sollte bei der Teamarbeit im Mittelpunkt stehen“, so der SynerGain-Geschäftsführer. Alle zusammen schaffen mehr als die Summe der einzelnen Leistungen; gemeinsam lässt sich folglich eine Arbeit erledigen, die einer allein nicht bewältigen kann. Den Begriff „durchsetzungsstarke Führung“ definierte Henke so: Führung will sicherstellen, dass eine Gruppe von Menschen die an sie gestellten Ziele erreicht. Durchsetzungsstark ist sie aber nur dann, wenn sie sich gegen andere behauptet, auch gegen den Willen anderer ihr Ziel verfolgt und bei ihrer Linie bleibt.

Drei Faktoren tragen zum Erfolg bei:

  • situative Führungsstile,
  • Kommunikation und
  • Feedback.

Situatives Führen bedeutet, ein und denselben Mitarbeiter in verschiedenen Situationen differenziert zu führen: Je nach Aufgabe beziehungsweise in Abhängigkeit von Ausbildung und Motivation der Mitarbeiter ist dirigierendes oder unterstützendes Verhalten gefragt, betonte Uwe Henke. Die vier Führungsstile autoritär, kooperativ, demokratisch und „laissez faire“ unterscheiden sich durch den Mix an dirigistischem und unterstützendem Verhalten, das die Führungskraft jeweils anwendet. Während manchmal den Mitarbeitern deutlich gesagt werden muss, was wie wann zu tun ist, sollte der Mitarbeiter an anderer Stelle eher unterstützt, ermutigt und bei Problemlösungs- und Entscheidungsprozessen beteiligt werden.

Kommunikation ist wichtig, um die unterstellten Mitarbeiter und Führungskräfte in die Planungs- und Entscheidungsprozesse mit einzubeziehen. Die Führungskraft sollte klar Stellung beziehen: Entscheidend für eine erfolgreich, Missverständisse vermeidende Kommunikation ist sowohl die Vermittlung der Klarheit im Entscheidungsspielraum, den der Mitarbeiter eingeräumt bekommt als auch Eindeutigkeit bzgl. Qualität und Zielsetzung des individuell vom Mitarbeiter erwarteten Leistungsbeitrags.

Feedback ist ebenfalls ein entscheidender Erfolgsfaktor, also die Rückmeldungen der Führungskraft an den Mitarbeiter, wie dessen Verhalten eingeschätzt wird. Gutes Feedback meldet dem Feedbacknehmer sein Verhalten klar zurück und enthält Gefühlslage und Stimmung der Führungskraft sowie die Einflussfaktoren auf die Leistungen des Mitarbeiters. Wichtig in diesem Kontext ist, dass dem Mitarbeiter ein Abgleich seinen Eigenbildes mit dem Fremdbild ermöglicht wird, um mögliche „blinde Flecken“ zu erkennen und ggf. notwendige Verhaltensänderungen zu ermöglichen.

Im Rückblick machte Uwe Henke deutlich, dass für die Führung eines Teams sowohl das Team als auch die qualifizierte Führungskraft zusammen erforderlich sind. Transparenz ist gefragt, wenn es um die Kompetenz und die persönlichkeitsbezogene Struktur des Teams geht: Alle Beteiligten sollten Einblicke in die für sie relevanten Vorgänge bekommen, um Störungen und Missverständnisse zu vermeiden. Er hob hervor: Ganz gleich wie das Team strukturiert ist – Führung sollte immer ein spezifisches Ziel im Blick haben und dieses durchsetzungsstark verfolgen.

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