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Aktuelles aus der Radiologie

Werktäglich ausgewählte Meldungen zu Gesundheitspolitik, Abrechnung, Technik und Praxisbetrieb für Radiologie und Nuklearmedizin.

Gesundheitspolitik

3. Nov. 2026

Bürokratierückbaugesetz: 300-Euro-Grenze bei Wirtschaftlichkeitsprüfungen

Ein Gesetzentwurf des Bundesgesundheitsministeriums sieht eine Geringfügigkeitsgrenze von 300 Euro bei Wirtschaftlichkeitsprüfungen in Praxen vor. Bis dahin sollen keine Prüfanträge gestellt werden können, bezogen auf je Betriebsstättennummer, Quartal und Krankenkasse. Das Ministerium rechnet damit, dass rund 70 Prozent der bisherigen Prüfverfahren entfallen.

Für Praxen: 

Für Praxen und MVZ könnte der Aufwand durch Wirtschaftlichkeitsprüfungen sinken, sofern der Entwurf unverändert Gesetz wird.

Quelle:

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Praxisbetrieb

2. Nov. 2026

Integrierte Diagnostik verkürzt Weg bis zur Krebstherapie

Auf der neuroRAD 2026 in Mainz berichtete Joe Lennerz über eine 2024 in Radiology veröffentlichte Studie. Bei 285 Patienten im integrierten Pfad sank die Zeit von der Anordnung bis zum Beginn der gezielten Therapie von 12,6 auf 2,7 Tage; verglichen wurde mit 6.107 historischen Fällen. Ursache war laut Bericht bessere Koordination von Radiologie, Pathologie, Labor und Verwaltung, keine neue Technik.

Für Praxen: 

Die Daten stammen aus den USA; ob sich der Ansatz auf ambulante Strukturen in Deutschland übertragen lässt, ist offen.

Quelle:

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Gesundheitspolitik

2. Nov. 2026

Gesundheitssicherstellung: Bund plant „Personalreserve Gesundheit“

Das Bundesgesundheitsministerium kündigte bei einer KBV-Veranstaltung am 2. November eine Personalreserve für Krisen- und Verteidigungsfälle an. Sie soll Teil eines noch nicht vorliegenden Gesundheitssicherstellungsgesetzes werden, das auch Bevorratung und ein Gesundheitslagebild regeln soll. Die KBV lehnt eine verbindliche Einbindung der Leistungserbringer ab.

Für Praxen: 

Konkrete Vorgaben für Praxen liegen erst mit dem Gesetzentwurf vor; bis dahin ist der Rahmen offen.

Quelle:

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Praxisbetrieb

30. Okt. 2026

US-Studie: Kontrolle zufällig entdeckter Lungenrundherde oft versäumt

Eine rückblickende Kohortenstudie (BMC Pulmonary Medicine) wertete Befunde zweier New Yorker Lehrkrankenhäuser von Januar bis Juni 2022 aus, in denen eine Software Lungenrundherde als Zufallsbefund markiert hatte. Von 1.266 eingeschlossenen Patienten erhielten 41,3 Prozent die Kontrolluntersuchung; bei 5,7 Prozent davon wurde Lungenkrebs diagnostiziert. Seltener kontrolliert wurden etwa Befunde aus Notaufnahme oder stationärer Bildgebung.

Für Praxen: 

Die Daten stammen aus den USA; sie betreffen die Frage, ob Kontrollempfehlungen aus radiologischen Befunden tatsächlich umgesetzt werden.

Quelle:

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Gesundheitspolitik

30. Okt. 2026

Zusatzbeitrag: Ministerium legt Durchschnitt für 2027 auf 2,9 Prozent fest

Auf Basis des GKV-Schätzerkreises vom 14. Oktober hat das Bundesgesundheitsministerium den durchschnittlichen Zusatzbeitragssatz der gesetzlichen Krankenversicherung für das kommende Jahr auf 2,9 Prozent festgelegt. Nach Kassendaten verlangen die 93 Krankenkassen derzeit im Mittel 3,1 Prozent, die Spanne reicht von 2,18 bis 4,39 Prozent. Der allgemeine Beitragssatz liegt bei 14,6 Prozent.

Für Praxen: 

Unmittelbare Folgen für die ambulante Vergütung nennt die Meldung nicht; Vorschläge der Finanzkommission Gesundheit zur GKV-Finanzierung sind für den 15. Dezember angekündigt.

Quelle:

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Rechtlicher Hinweis: Die Inhalte dieses Beitrags wurden mit größter Sorgfalt recherchiert. Dennoch übernehmen wir keine Gewähr für die Richtigkeit, Vollständigkeit und Aktualität. Die Informationen dienen allgemeinen Informationszwecken und stellen keine Rechts- oder Fachberatung im Einzelfall dar. Für konkrete Entscheidungen empfehlen wir die Rücksprache mit Fachleuten oder die Einsicht offizieller Quellen. Die Meldungen werden mit Unterstützung von KI erstellt und vor der Veröffentlichung redaktionell geprüft.

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